Home / Ratgeber / Ayurveda-Massage
Ratgeber · Ayurveda-Massage

Ayurveda-Massage: Ablauf, Kleidung und Öle

Von Vanessa Rahel Metzger · Komplementärtherapeutin mit eidg. Diplom, Methode Ayurveda Therapie · Basel

Die erste ayurvedische Massage wirft praktische Fragen auf: Wie ist der Ablauf genau, was ziehe ich an, welches Öl wird verwendet? Hier sind die Antworten, damit du entspannt auf die Liege kommst.

Was ist eine klassische Ayurveda-Massage?

Die bekannteste Form ist die Abhyanga, eine Ganzkörpermassage mit reichlich warmem Öl. Ruhige, fliessende und teils kräftige Griffe folgen den Energiebahnen des Körpers. Ziel ist weniger das «Wegdrücken» einzelner Verspannungen, sondern das Beruhigen des ganzen Nervensystems: Der Körper wird genährt, der Kopf darf loslassen. Daneben gibt es Teilmassagen für Rücken und Nacken sowie Varianten wie die hawaiianische Lomilomi.

Was zieht man bei einer Ayurveda-Massage an?

So wenig wie für dich stimmig: Massiert wird auf der Haut, mit warmem Öl. Du bist dabei immer nur dort unbedeckt, wo gerade gearbeitet wird, der Rest bleibt zugedeckt. Unterwäsche kannst du anbehalten, sie darf aber Ölspuren abbekommen. Am besten kommst du in bequemer Kleidung und planst nach der Behandlung keine wichtigen Termine: Dein Körper will nachruhen.

Welches Öl wird für die Abhyanga verwendet?

Der Klassiker ist warmes, gereiftes Sesamöl: wärmend, nährend und ideal für Vata. Pitta-Typen profitieren von kühlenderem Kokos- oder Sonnenblumenöl, bei Kapha wird sparsamer geölt oder mit anregenden Kräuterölen und der Seidenhandschuh-Trockenmassage (Garshan) gearbeitet. In der Therapie wähle ich das Öl passend zu deiner Konstitution und zur Jahreszeit.

Wie teuer ist eine Ayurveda-Massage?

In der Schweiz kostet eine 60-minütige ayurvedische Ölmassage grob zwischen 120 und 180 Franken. Alle Details zu Preisen und zur Kostenbeteiligung der Zusatzversicherung findest du im Kosten-Ratgeber. Die aktuellen Preise meiner Praxis siehst du bei der Online-Buchung.

Massage allein oder als Teil der Therapie?

Beides ist möglich. Ihre volle Wirkung entfalten Behandlungen als Teil eines Therapieprozesses: mit Anamnese, typgerechten Impulsen für den Alltag und Terminen in sinnvollen Abständen. Einen Überblick über alle Behandlungen findest du auf der Behandlungen-Seite.

Wie oft ist eine Ayurveda-Massage sinnvoll?

Als Kur wirken mehrere Behandlungen im Wochenrhythmus am tiefsten: Dein Nervensystem lernt durch Wiederholung. Zur Pflege reicht vielen danach eine Massage pro Monat oder im Rhythmus der Jahreszeiten. Und akut, wenn die Schultern wieder an den Ohren hängen, hilft ein einzelner Termin oft schneller als jedes gute Zureden.

Hinweis: Dieser Ratgeber gibt allgemeine Impulse aus der ayurvedischen Lehre und ersetzt keine ärztliche Beratung. Die Komplementärtherapie arbeitet ergänzend zur Medizin.

Nach der Massage: So wirkt sie nach

Plane nach der Behandlung keinen vollen Terminkalender: Gönn dir Ruhe, trink warmes Wasser oder Tee und lass das Öl noch einige Stunden auf der Haut, wenn es für dich stimmt. So kann die Wärme weiterarbeiten.

Viele spüren die Wirkung erst am Abend oder am nächsten Morgen: tieferer Schlaf, ein ruhigerer Bauch, weichere Schultern. Genau deshalb lohnt es sich, der Behandlung etwas Nachlauf zu geben.

Finde heraus, was dir wirklich guttut.

Gönn deinem Nervensystem eine Stunde Ruhe: Buche deine Behandlung am Steinenring in Basel.

Jetzt Erstgespräch buchen

Oder ruf an: +41 79 626 62 32